Ehrlich gesagt : Man muss nicht nach Paris oder Kopenhagen, um richtig gut zu essen. Europa ist voll von Städten, in denen man großartig schlemmen kann, ohne danach drei Monate Nudeln mit Ketchup zu essen. Ich rede von echten Gerichten, vollen Tellern, Wein im Glas, Lärm im Restaurant. Kurz : Genuss, der Spaß macht. Suchst du genau das ? Dann bleib kurz hier.
Und bevor wir einsteigen : Ich liebe es, mir Inspiration auch außerhalb klassischer Reiseführer zu holen. Manchmal stolpert man online über spannende Küchenideen, zum Beispiel auf https://restaurantducercle.com, und plötzlich hat man wieder Hunger. Kennst du das Gefühl, wenn man eigentlich reisen will, aber zuerst ans Essen denkt ? Voilà.
Porto – Fisch, Wein und dieses Gefühl von „alles ist entspannt“
Porto hat mich überrascht. Wirklich. Ich dachte : hübsch, okay, bisschen Touri. Und dann sitzt du plötzlich in einer kleinen Tasca, Plastikstühle, kariertes Tischtuch, und bekommst gegrillte Sardinen, die noch nach Meer schmecken. Dazu ein Glas Vinho Verde, frisch, leicht, kostet fast nichts. Viele Gerichte liegen locker unter 12 Euro. Franchement, für die Qualität ist das fast frech günstig. Hast du schon mal Francesinha probiert ? Schwer, deftig, aber irgendwie genial. Nicht jeden Tag, mais quand même.
Neapel – Chaos auf der Straße, Perfektion auf dem Teller
Neapel ist laut, chaotisch, manchmal anstrengend. Aber kulinarisch ? Eine Wucht. Pizza Margherita für 5–7 Euro, mit Teig, der außen knusprig und innen weich ist. Kein ChiChi, kein Schnickschnack. Einfach gut. Ich finde ja : Wer einmal hier Pizza gegessen hat, wird danach kritischer. Sehr sogar. Und zwischendurch ein Espresso im Stehen für ein paar Cent. Warum kompliziert, wenn es so gut geht ?
Budapest – Herzhaft, ehrlich und überraschend vielfältig
Budapest wird oft unterschätzt. Fehler, großer Fehler. Gulasch, Lángos, gefüllte Paprika, dazu lokale Weine oder ein Bier. Und die Preise ? Immer noch angenehm. In vielen Restaurants kommst du mit 10–15 Euro pro Hauptgericht aus. Was mir gefallen hat : Diese Mischung aus traditionellen Lokalen und modernen Bistros. Ein bisschen rustikal, ein bisschen kreativ. Ça marche.
Krakau – viel Geschmack, wenig Budget
Krakau ist perfekt, wenn man gut essen will und trotzdem aufs Budget schaut. Pierogi in allen Varianten, Suppen, die wärmen, selbst wenn es draußen kalt ist. In den Milchbars (Bar Mleczny) isst man wie die Einheimischen, sehr günstig, sehr echt. Klar, die Einrichtung ist manchmal… speziell. Aber das Essen zählt. Oder nicht ?
Valencia – mehr als nur Paella
Viele denken bei Spanien sofort an Barcelona oder Madrid. Ich finde Valencia spannender fürs Portemonnaie. Paella, ja, aber bitte mittags wie die Locals. Abends Tapas, ein Glas Wein, alles locker, alles entspannt. Die Märkte, vor allem der Mercado Central, sind ein Traum : Farben, Gerüche, Stimmen. Man geht rein für einen Snack und kommt satt wieder raus. Ist mir passiert. Mehrmals.
Warum diese Städte perfekt für Genießer mit Budget sind
Was sie alle gemeinsam haben ? Eine starke lokale Esskultur. Hier isst man nicht „für Touristen“, sondern für sich selbst. Das drückt die Preise und hebt die Qualität. Ich finde das ehrlich gesagt viel spannender als Sterne-Restaurants, die man sich einmal im Leben gönnt. Hier isst du jeden Tag gut. Und das zählt.
Also, wohin geht deine nächste kulinarische Reise ? Lieber Pizza am Straßenrand oder Pierogi in einer kleinen Bar ? Perso, ich plane schon die nächste.